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Freddy zog am 29.8.2000 bei uns ein, nach einem Besuch des Tierheimfestes hatte sich meine Mutter in ihn "verguckt"! Nachdem im Frühjahr unser Cäsar über die RBB gehen musste und Julchen sehr unter diesem Verlust litt und uns klar war, dass sie es wirklich nicht überleben würde, wenn wir ihr keinen neuen Partner finden schauten wir uns um.

Und da saß er dann in seinem Zwinger, der kleine schwarze Racker. Damals sagte man uns er sei geschätzte 4 Jahre alt, jedoch haben wir das nie wirklich glauben wollen. Auch in diesem Jahr als er noch wegen Lea kastriert wurde meinte die Tierärztin sie würde ihn höchstens auf 8 schätzen aufgrund seiner körperlichen Verfassung (was ja aber auch nicht sein kann, denn wir haben ihn ja schon 10 Jahre...+ggg+).

Freddy wurde im TH abgegeben und man wusste nichts über sein vorheriges Leben. Nachdem wir dann mit ihm und Julchen mehrmals spazieren gingen und die beiden sich bestens verstanden war die Entscheidung klar... und Julchen lebte dadurch wieder richtig auf!!

Seitdem lebt der Wirbelwind bei uns. Es war nicht immer leicht mit ihm und es wird auch in Zukunft nicht immer alles rosig sein, wenn man sich jedoch ins Bewusstsein ruft, dass vieles auch durch seine Vergangenheit so ist wie es ist, dann kommt man mit klar und kann es tolerieren. Auch wenn Lea nun vom Züchter ist, würde ich mir immer wieder einen Hund aus dem TH holen, denn diese Geschöpfe haben es wirklich verdient ein schönes neues Zuhause zu bekommen. Nicht alle TH- Hunde haben ihr Macken, nicht jeder ist aggressiv.... man kann an solche Hunde genauso durch einen Züchter gelangen.

Ich möchte hier nun nichts beschönigen, sondern so darlegen wie es ist. Freddy ist nicht immer einfach, er hat wirklich seine Macken und meint manchmal schon er ist der Boss! Er hat eben den Dackel mitsamt dem Dickkopf in sich :). Er führte uns schon öfters an die Grenzen der Belastbarkeit, vor allem durch seine unkontrollierbaren Aussetzer in Form von Knurren. Andererseits kann er wieder der brävste Hund der Welt sein. So ist eben jeder unserer Lieblinge anders, aber liebenswert! Lea hat Freddy sofort in sein Herz geschlossen. Die kleine Hexe kann wirklich tun und lassen was sie möchte, sie hat ihn regelrecht um den Finger gewickelt!

Nachdem wir Kontakt zu einer Tierkommunikatorin (TK) aufgenommen hatten, hat sich sein Verhalten wirklich gebessert, vielleicht aber auch, weil wir nun zu Wissen glauben was vor seiner Zeit bei uns geschah und dadurch vieles anders sehen und akzeptieren können. Viele glauben TK sei Humbug und Spinnerei, jedoch gibt es in dieser Welt viel mehr als wir Wissen, ich glaube jedenfalls daran und wir haben gute Erfahrungen gemacht.

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Leider hat uns dieser kleine Bub nun für immer verlassen. Nach langer Krankheit mussten wir ihn im Juni 2012 leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Wir vermissen ihn alle sehr!

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